Die elektrischen Signale elektrischer Fische (EODs = electric organ discharge) zeigen
subtile Änderungen zwischen Gattungen und Arten (hier: die mormyriden Fische aus Nordost-Gabun). Die Tiere
erkennen sich an ihren EODs und erforschen mit EODs ihre Umgebung. Ähnlich wie bei der visuellen und der
akustischen Kommunikation erlaubt auch die Kommunikation mit elektrischen Wechselfeldern das Auseinanderhalten
von Arten - und sogar von Männchen (M) und Weibchen (F). Dargestellt ist hier
immer nur ein Spannungspuls. Die Tiere produzieren elektrische "Klänge" mit mehreren hundert
solcher Pulse pro Sekunde.
Quelle: Hopkins, C.D. (1999) Design features for electric communication. The Journal of Experimental Biology. 202: 1217-1228.
Stephan Frings, Uni Heidelberg, Abt. Molekulare Physiologie
Juli 2003
s.frings@zoo.uni-heidelberg.de