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Das bei Haien und Rochen sehr gut ausgeprägte elektrorezeptive System besteht aus vielen Hundert
Poren, die vor allem im Kopfbereich zu finden sind. Die Poren sind die Mündungen der Ausführkanäle
von Lorenzinischen Ampullen. Am Boden der mit Gallerte gefüllten Ampullen liegen elektrosensitive
Zellen (Elektrorezeptoren), die aus Haarzellen hervorgegangen sind und den Spannungsabfall über der Haut registrieren
können. Aus dem Vergleich der neuronalen Signale aus vielen Ampullen in einem Hautareal ergibt sich
ein sensorisches Signal, das die Gegenwart einer Spannungsquelle anzeigt.
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